Das Team von sicher engagiert war beim BarCamp der Bundeszentrale für politische Bildung „Gesellschaft unter Druck – Soziale Ungleichheit erkennen, Prävention stärken, Zusammenhalt fördern“ am 15. und 16. Oktober 2026 in Köln im dabei. Im Austausch mit Fachkräften aus Bildung, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft standen die Folgen wachsender Vermögensungleichheit für Radikalisierungsrisiken im Fokus. Dabei betonten Expert*innen, dass ökonomische Ungleichheit Extremismus fördert. „Keiner kann selbst dafür, dass er in Armut aufwachsen muss, da Armut strukturell bedingt ist“, erklärte eine Ökonomin. „Wenn immer mehr Menschen ärmer werden und sich gleichzeitig das Vermögen in sehr wenigen Händen konzentriert, spaltet das die Gesellschaft und gefährdet die Demokratie.“
Gerade deswegen seien sogenannte dritte Orte wie Nachbarschaftstreffs, Grillplätze oder Jugendzentren zentrale Räume demokratischer Begegnung, Prävention und lokalen Zusammenhalts. Deren langfristige Förderung sei daher ein wichtiger Beitrag zu einer widerstandsfähigen Demokratie. Leider werden dieser Orte aber immer mehr abgebaut und sind in vielen ländlichen Regionen nicht mehr existent, so der einhellige Konsens der Teilnehmenden des BarCamps.