Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, hat zunehmende persönliche Angriffe auf Politikerinnen und politisch engagierte Eltern kritisiert. Bei einer Veranstaltung der Rheinischen Post in Düsseldorf betonte sie, dass sachliche Auseinandersetzungen zur Demokratie gehörten, persönliche Diffamierungen jedoch eine gezielte Strategie insbesondere rechter Netzwerke seien, um selbstbewusste Frauen einzuschüchtern und aus dem öffentlichen Diskurs zu drängen.
Das Projekt „Sicher Engagiert“ setzt genau hier an und qualifiziert Mandatsträgerinnen, Hass im Netz effektiv zu begegnen. „Studien belegen, dass sich Hass im Netz direkt negativ auf das politische Engagement auswirkt“, erklärt Projektleiter Michael Bücker. „Im Austausch mit kommunalen Mandatsträgerinnen sehen wir, dass sich der Hass immer mehr verbreitet und überwiegend gegen Frauen richtet“, hält Bücker fest. „Das schüchtert ein und schafft ein demokratisches Vakuum, das Feinde der Demokratie gezielt füllen. Leider finden Hetzer im Netz besonders viel Gehör.“ Wann die nächste Demokratiewerkstatt zu rechtsextremen Kommunikationsstrategien stattfindet und wann der nächste Qualifizierungslehrgang für Ehrenamtliche und kommunale Mandatsträgerinnen startet, erfahren Sie auf der Website https://sicher-engagiert.de, auf Instagram oder LinkedIn.