Mehr als jeder zweite politisch engagierte Mensch in Deutschland hat virtuellen Hass erfahren. Die Studie von HateAid und der TU München zeigt, wie digitale Gewalt spezifisch gegen politisch engagierte Menschen aussieht und welche Konsequenzen das für Politik und Zivilgesellschaft hat. Deutlich wird dabei auch, dass Frauen sehr viel mehr von Anfeindungen und sexualisierter Gewalt betroffen sind. „Diese besorgniserregenden Entwicklungen schildern uns auch die Kommunalpolitikerinnen, mit denen wir im Austausch sind“, sagt der Projektleiter von „Sicher engagiert“ Michael Bücker. „Unsere Mission ist es, Menschen zu stärken, die sich für Demokratie einsetzen. Ehrenamtliche, Kommunalpolitikerinnen und engagierte Bürgerinnen erleben immer häufiger Hass und Anfeindungen im Netz. Wir wollen ihnen Werkzeuge geben, um sicherer aufzutreten, sich zu schützen und digitale Räume aktiv demokratisch zu gestalten.“ Vor allem Menschen, die sich lokalpolitisch engagieren: Stadträt*innen Kreistagsmitglieder, Ehrenamtliche in Initiativen und Vereinen. Viele von ihnen erleben Hass, Einschüchterung oder Desinformation – oft ohne professionelle Unterstützung. Sie brauchen jetzt Räume, in denen sie lernen können, wie sie sich schützen, wie sie souverän reagieren und wie sie digitale Räume demokratisch gestalten können. Mehr Infos zu dem Projekt gibt es https://sicher-engagiert.de